TY - JOUR
T1 - Was konservative Adipositasschulung leisten kann und soll
AU - Torbahn, Gabriel
AU - Cavini, Anna Maria
AU - Gellhaus, Ines
AU - Knab, Katja
AU - Moerwald, Katharina
AU - Reisenauer, Roland
AU - van Egmond-Froehlich, Andreas
AU - Wannack, Martin
AU - Weihrauch-Blueher, Susann
AU - Wiegand, Susanna
N1 - Torbahn: Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche, Klinikum Nürnberg, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Universität, Nürnberg, Deutschland
Torbahn, Mörwald: Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Uniklinikum Salzburg/Landeskrankenhaus, Uniklinikum der Paracelsus Medizinischen Universität, Salzburg, Österreich
PY - 2025/5/2
Y1 - 2025/5/2
N2 - Die konservative, intensive und interdisziplinäre Adipositastherapie, die in Deutschland und Österreich v. a. als ambulante Gruppenschulungs- oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme angeboten wird, wird in nationalen und internationalen Leitlinien nach wie vor als Erstlinientherapie empfohlen. Der vorliegende Beitrag zeigt eine Übersicht über die möglichen Effekte und Limitationen solcher Maßnahmen sowie daraus abgeleitete aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen internationaler und nationaler Leitlinien auf und beschreibt die gegenwärtige Umsetzung. Aktuelle Entwicklungen, wie sie durch das Disease-Management-Programm (DMP) Adipositas in Deutschland oder durch ein Nationales Versorgungskonzept in Österreich erarbeitet, ausgestaltet und verhandelt werden, sehen eine Behandlungskette vor, in der die konservative Adipositastherapie eine zentrale Säule darstellt, die jedoch auch deren Grenzen berücksichtigt, u. a. im Vorliegen der Gruppenschulungsfähigkeit und Langzeitwirksamkeit. Die Veränderungen, z. B. im gesellschaftlichen, im politischen sowie im technologischen Bereich, verlangen eine Anpassung und Weiterentwicklung bestehender Konzepte, um die Zielpopulation weiterhin erreichen zu können. Als Erstlinien- und Basistherapie bieten die Inhalte und didaktischen Umsetzungsmöglichkeiten der Adipositasschulung wichtige Elemente für weitere Therapieoptionen, wie z. B. die Pharmakotherapie, um ein zielführendes, realistisches und patientenzentriertes Adipositasmanagement umzusetzen.
AB - Die konservative, intensive und interdisziplinäre Adipositastherapie, die in Deutschland und Österreich v. a. als ambulante Gruppenschulungs- oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme angeboten wird, wird in nationalen und internationalen Leitlinien nach wie vor als Erstlinientherapie empfohlen. Der vorliegende Beitrag zeigt eine Übersicht über die möglichen Effekte und Limitationen solcher Maßnahmen sowie daraus abgeleitete aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen internationaler und nationaler Leitlinien auf und beschreibt die gegenwärtige Umsetzung. Aktuelle Entwicklungen, wie sie durch das Disease-Management-Programm (DMP) Adipositas in Deutschland oder durch ein Nationales Versorgungskonzept in Österreich erarbeitet, ausgestaltet und verhandelt werden, sehen eine Behandlungskette vor, in der die konservative Adipositastherapie eine zentrale Säule darstellt, die jedoch auch deren Grenzen berücksichtigt, u. a. im Vorliegen der Gruppenschulungsfähigkeit und Langzeitwirksamkeit. Die Veränderungen, z. B. im gesellschaftlichen, im politischen sowie im technologischen Bereich, verlangen eine Anpassung und Weiterentwicklung bestehender Konzepte, um die Zielpopulation weiterhin erreichen zu können. Als Erstlinien- und Basistherapie bieten die Inhalte und didaktischen Umsetzungsmöglichkeiten der Adipositasschulung wichtige Elemente für weitere Therapieoptionen, wie z. B. die Pharmakotherapie, um ein zielführendes, realistisches und patientenzentriertes Adipositasmanagement umzusetzen.
KW - Adipositas im Kindes- und Jugendalter
KW - Adipositasmanagement
KW - Konservative Behandlung
KW - Lebensstil
KW - Patientenschulung
UR - https://www.webofscience.com/api/gateway?GWVersion=2&SrcApp=pmu_pure&SrcAuth=WosAPI&KeyUT=WOS:001457947200001&DestLinkType=FullRecord&DestApp=WOS_CPL
U2 - 10.1007/s00112-025-02157-1
DO - 10.1007/s00112-025-02157-1
M3 - Übersichtsarbeit
SN - 0026-9298
VL - 173
SP - 386
EP - 395
JO - Monatsschrift Kinderheilkunde
JF - Monatsschrift Kinderheilkunde
IS - 5
ER -